Es ist normal, verschieden zu sein

Es ist normal, verschieden zu sein

Ich mag diesen Satz, den der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker schon 1993 in einer Rede gesagt hat.

Es ist normal, verschieden zu sein.

Das gilt heute und in Zukunft. Hoffentlich.

Verschiedenheit und Vielfalt machen unsere Gesellschaft aus.

Ohne verschiedene Menschen wäre es langweilig.

Vielfalt bedeutet laut Online-Duden:

Fülle von verschiedenen Arten, Formen oder Ähnlichem, in denen etwas Bestimmtes vorhanden ist, vorkommt, sich manifestiert; große Mannigfaltigkeit.

Der Duden nennt als Synonyme zum Beispiel Fülle, Diversität, Buntheit, Reichhaltigkeit, Reichtum, Vielfältigkeit, Vielgestaltigkeit.

Welch schöne Wörter …

Aber noch besser ist die Schönheit, die in der Vielfalt steckt.

Ich liebe Vielfalt im Denken, im Schreiben, im Aussehen, in Meinungen, in der Natur, in der Sprache, in den Menschen …

Und ich liebe Vielfalt in Büchern.

Deshalb stelle ich dir heute ein Buch vor, in dem es um Vielfalt und Verständnis geht.

Kein Krimi, kein Thriller, sondern ein Duden-Wörterbuch:

Vielfalt – Das andere Wörterbuch, herausgegeben von Sebastian Pertsch.

Hundert Menschen schreiben darin jeweils einen Beitrag zu einem Wort, das Vielfalt – oder das Fehlen von Vielfalt – in unserer Gesellschaft thematisiert.

Also: 100 Wörter, 100 Menschen, 100 Beiträge (auf jeweils zwei Buchseiten) und eine Menge weiterführender Hinweise.

Worum es genau geht?

Hier eine kleine Auswahl an Themen aus diesem Buch, zu denen ich eine besondere Beziehung habe:

Die Beiträge gehen

  • von Behinderung
  • und Autismus
  • über Chancengleichheit,
  • deutsche Sprache
  • und Femizid
  • bis zu inklusiver Sprache,
  • Sensitivity Reading
  • und Sexismus.

Viele schwierige Wörter 😊 …

Sie werden im Buch erklärt.

Ich habe es innerhalb von ein paar Tagen gelesen.

Und obwohl ich mich schon häufig mit dem Thema „Vielfalt“ beschäftigt habe, konnte ich neue Sichtweisen entdecken.

Ich hatte einige Aha-Erlebnisse und werde sicher beim einen oder anderen Thema „tiefer graben“.

Auch ich möchte die Vielfalt fördern und zu mehr Verständnis zwischen Menschen beitragen.

Deshalb schreibe ich meist in einer gut verständlichen Sprache.

Das ist nicht immer Leichte oder Einfache Sprache.

Aber ich achte darauf, dass ich möglichst kurze Sätze mache.

Und dass ich wenig komplizierte Wörter benutze.

Wenn ein kompliziertes Wort vorkommt, erkläre ich es.

So habe ich es auch bei meinem Buch „Sichtbar, hörbar, lesbar – Bühne frei für Frauen mit Beeinträchtigungen“ gemacht.

Insgesamt 19 Frauen kommen dort zu Wort (wenn man Daniela Landgrafs Vorwort und mich mitrechnet, sind es sogar 21 Frauen). 

Es geht um Frauen mit verschiedenen Arten von Beeinträchtigungen.

Um Frauen in verschiedenen Altersgruppe.

Um Frauen in einer großen Vielfalt. 

Ich habe diese Frauen gefragt:

  • wie sie ihren Alltag erleben,
  • was sie arbeiten,
  • was für sie richtig gut und auch richtig schlecht läuft,
  • wovon sie träumen,
  • was sie erreichen möchten
  • und noch viel mehr.

Was bedeutet Vielfalt für dich?

Schreib mir gerne eine Nachricht.

Ich freue mich darauf. 

Alles Gute bis zum nächsten Mal

Beate