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Siebenschläfer schnarchen

Siebenschläfer schnarchen

Oder sind es die Schnecken, die schnarchen?

Egal.

 

Denn – verflixte deutsche Rechtschreibung 😉 – ich meinte:

Sieben Schläfer schnarchen:

7 von 11,6. Nämlich rund 60 Prozent.

Und natürlich auch Schläferinnen:

7 von 17,5, also rund 40 Prozent.

(Sorry für die schräge Rechnung. Sonst hätte es nicht zum Text gepasst. Wer möchte, kann gerne nachrechnen.)

 

So habe ich es in einigen Statistiken gefunden.

Manche Studien nennen auch geringere Zahlen.

Vor allem mit zunehmendem Alter häuft sich das Schnarchen.

Mein Mann behauptet, dass ich seit ein paar Jahren im Schlaf vor mich hin röchle.

Ich behaupte, dass er sich nur selbst hört …

 

Schnarchen kann nervig sein.

35 Prozent der Befragten in einer Studie des YouGov-Instituts würden sich von ihren Partnern bzw. Partnerinnen trennen, wenn sie schnarchen.

Kann das dann die große Liebe sein?

Es muss doch andere Lösungen geben …

Würdest du dich von deinem Partner bzw. deiner Partnerin trennen, weil er oder sie schnarcht?

 

Schnarchen kann auch gesundheitsgefährdend sein.

Nicht nur für die, die nebendran liegen und kein Auge zu bekommen.

Wenn wegen des Schnarchens im Schlaf der Atem aussetzt, sollte man sich schleunigst untersuchen lassen.

 

Ob Piezke schnarcht, weiß ich nicht.

Kennst du Piezke? Den Siebenschläfer aus Janoschs „Traumstunde für Siebenschläfer“?

Diese Geschichte habe ich tausendmal (vor-)gelesen, aber ich liebe sie immer noch heiß und innig.

Popov (ein Mann) wohnt mit seinem Freund Piezke in einem kleinen weißen Haus. Popov kann fliegen. Und Piezke kann nichts. Weil er so faul ist. Schließlich ist er ein Siebenschläfer. Aber er hat einen großen Traum: Er möchte fliegen.

Wie es wohl weitergeht?

 

Übrigens war gestern – am 27. Juni – Siebenschläfertag.

Eine Bauernregel sagt:

Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.

Aber – wie immer auf unserer schönen Welt – gibt es davon auch Variationen: Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.

Oder: Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.

 

Bei uns war das Wetter durchwachsen. Schon am frühen Morgen Gewitter, feucht-schwüle lauwarme Luft, zwischendurch blinzelte ab und zu die Sonne heraus.

Das muss ich nicht den ganzen Sommer haben.

 

Deshalb glaube ich an meine Lieblingsbauernregel:

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt, wie es ist.

 

Und sowieso gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.

Denn ich gehe immer nach draußen.

Gedankenketten wie die, die du eben (hoffentlich bis hierher) gelesen hast, überfallen mich nämlich vor allem, wenn ich spazieren gehe.

Man nennt das auch „menschliche Fantasie und Kreativität“ und die funktionieren am besten, wenn man sie trainiert. Wenn der Körper und der Kopf in Bewegung bleiben. Ganz ohne KI.

Also los, lass deine Kreativität frei und erzähl mir eine Geschichte über schnarchende Schnecken oder träumende Siebenschläfer.

 

PS Wenn sie nicht schlafen, sind Siebenschläfer übrigens ziemlich laut. Sie haben ein großes Repertoire an verschiedenen Quiek-, Pfeif- und Knurrgeräuschen, mit denen sie sich verständigen. Und zwar sehr ausdauernd.

Aber bist du vielleicht Siebenschläfer-Experte oder -Expertin?

Kannst du mir helfen?

Welche Geräusche geben die Tiere beim Schlafen von sich?

Und machen Schnecken eigentlich Geräusche?

 

Ich danke dir für alle deine Gedanken, Geschichten und Ideen. 

Alles Gute

Beate

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